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  • ROMEO & JULIA, 2021, v.l.n.r. Philipp Myk, Christian Leonard, Luisa Maria Bruer, Maximilian Wrede, Wiebke Acton, Astrid Köhler, Benjamin Krüger
  • ROMEO & JULIA, 2021, v.l.n.r. Maximilian Wrede, Benjamin Krüger, Astrid Köhler und Philipp Myk
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  • ROMEO & JULIA, 2021, Luisa Maria Bruer und Maximilian Wrede
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Romeo & Julia

Wiederaufnahme: 19.08.2021, 19:30 

von William Shakespeare

Wie wollen wir leben und wen dürfen wir lieben? Im Bekannten verharren? Die hassen, die unsere Eltern hassten, die heiraten, die die Freunde unserer Eltern sind? Oder alles neu? Freie Liebe, selbstbestimmtes Leben, unabhängiges Modell? In Shakespeares wohl meistgespielter Tragödie reißt die Liebe eines jungen Paares alte Wunden auf, die nie geheilt waren, bloß überdeckt – und bringt so zum Vorschein, was möglich wäre, nämlich die Annäherung der verfeindeten Familien. Aber Frieden ohne Opfer scheint unmöglich zu sein. So prallen in diesem Stück Utopie und Illusion grausam aufeinander. Der Kampf der jungen Generation dafür, dass dies nicht so sein muss, dass Utopien sich auch ohne Verluste verwirklichen können, zieht das Publikum in seinen Bann und berührt versteckte Sehnsüchte. Doch wer wird am Ende siegen? Die Alten oder die Jungen? Die Utopie oder die Illusion?

Die Neu-Inszenierung des Shakespeare-Enthusiasten Leonard greift Lebenshunger, Forschergeist und Aufbruchsstimmung der Renaissance auf und überträgt diese in ein Theatererlebnis für die Gegenwart. Anstatt einer inner-aristokratischen Fehde bekriegen sich hier zwei immer schon unvereinbar scheinende Lebensgrundsätze: Freiheit und Selbstbestimmung treten an gegen die hartnäckig als wertvollere Werte deklarierten Traditionen von Sicherheit, Leistung und Gehorsam. Ein Schauspiel in bester Volkstheatertradition, von einem wandlungsfähigen Ensemble auf die (Freiluft-) Bühne gebracht, voller Sprachreichtum, rasanter Kampfszenen und berauschender Musik.

Es spielen:  
Emma, Gregor, Chor ASTRID KÖHLER
Mercutio, Balthasar, Apotheker, Chor BENJAMIN KRÜGER
Julia, Samson, Chor LUISA MARIA BRUER
Romeo, Abraham, Chor MAXIMILIAN WREDE
Benvolio, Paris, Chor NIKOLAAS VON SCHRADER
Tybalt, Piero, Chor PHILIPP MYK
Lorenzo, Lord Montague, Chor CHRISTIAN LEONARD
Lady Capulet, Chor WIEBKE ACTON
   
Regie, Übersetzung & Spielfassung: CHRISTIAN LEONARD
Dramaturgie, Regieassistenz & Chöre: JOSEPHINE TIETZE
Musik: BERND MEDEK
Kostüme: PETRA WILKE
Bühne: THOMAS LORENZ-HERTING
Mitarbeit Bühnenbild und Maskenbau: KATHARINA PIRIWE
Choreografie: GABRIELA DUMITRESCU
Kampfszenen: LUKAS BENJAMIN ENGEL
Maske: JOSEPHINE MÜLLER | KATHARINA BUCCARELLO

 

 Pressestimmen

"… und zeigt dabei, wie er (Christian Leonard) Theater versteht: volksnah, kulissenarm und fantasiereich. (…) Gleichwohl ist die Inszenierung im besten Sinne altmodisch, kein Regietheater, sondern ein der Story verpflichtetes sinnliches Spektakel. (…) Shakespeare zeigt sich also erneut hochaktuell."

Friedhelm Teicke, zitty Magazin am 18.6.2019

 

"Es zeigt sich eine schnörkellose Leonard-Inszenierung. Die acht Ensemble-Mitglieder stürzen sich auf fast leerer Bühne ins pralle Volkstheater, es gibt Musik auf Akustikgitarren und Harfen, pointierte Wortspiele, stark choreographierte Stock- und Schwertkampfszenen, für die sich die Schauspielschule mal gelohnt hat."

Patrick Wildermann, Der Tagesspiegel am 3.6.2019

 

"As the titular couple, Maximilian Wrede and Nadja Schimonsky head up a talented and energetic cast. (…) this production punches considerably above its weight, putting other productions of Shakespeare’s classics at larger, better-funded theatres to shame. (…) this production certainly whips up an appetite for more."

Paul Sharratt, ExBerliner on September 10, 2019

 

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Sömmeringstraße 15
10589 Berlin-Charlottenburg

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